|
Eine denkmalgeschützte
Scheune (Schindlerova stodola) in Klein-Mohrau (Malá Morávka), die
mit Unterstützung der Gemeinde restauriert werden konnte, dient
als Ort für zahlreiche Veranstaltungen und Ausstellungen.
Beide Initiativen werden
ihre Aktivitäten in zwei Kurzreferaten, die konsekutiv ins Deutsche
übersetzt werden, vorstellen. Eine kleine Fotoausstellung wird Besonderheiten
der Region bzw. das bisherige Engagement der Organisationen dokumentieren.
Es folgt eine Diskussion über Probleme und Chancen der Erhaltung
des gemeinsamen Kulturerbes im Grenzland.
Referenten:
Petr Bergmann
vom Centrum Broumov ist gebürtiger Prager
und lebt seit vier Jahren in Sechshäuser (Šestidomi) bei Halbstadt
(Meziměstí). Er ist Gründer verschiedener kultureller und ökologischer
Bürger- und Jugendinitiativen und organisierte zahlreiche Veranstaltungen
in der Region (Ausstellungen, Festivals usw.). An der Diskussion
nimmt auch Petr Mikšíček von Antikomplex
Prag teil, der sich u. a. als Initiator und Photograph der
Ausstellung „Verschwundenes Sudetenland“ (Zmizelé sudety) einen
Namen gemacht hat.
Ljuba Kielerová
von Země děda Praděda wurde 1957 in Jägerndorf
(Krnov) als eine Nachgeborene Ferdinand von Papens geboren. Sie
lebt mit ihrer Familie seit 15 Jahren in Klein-Mohrau (Malá Morávka)
und engagiert sich insbesondere auch für eine professionelle touristische
Vermarktung der Region Altvater mit Schwerpunkt Agro- und Öko-Touristik.
Di, 18. Mai 2004,
18 Uhr, Foyer, Kulturforum im Sudetendeutschen Haus, Hochstraße
8, München
|