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Die durchgehende zweisprachige
Ausstellung, die u. a. auch im Waldmuseum Zwiesel und im Böhmerwaldmuseum
in Schüttenhofen/Sušice gezeigt wurde, widmet sich dem Schicksal
und der aktuellen Situation der deutschen Minderheit in Tschechien
(nach der letzten Volkszählung in der Tschechischen Republik von
2001 bekannten sich knapp 39 000 Menschen zur deutschen Nationalität)
Fotografien ergänzen die lebensgeschichtlichen Interviews, die Kerstin
Hacker u. a. mit Betroffenen aus Morchenstern/Smržovka oder Iglau/Jihlava
führte.
Bei der Eröffnung der
Ausstellung am 3. Dezember diskutierten die Fotografin Kerstin Hacker
und Irene Kunc, Vorsitzende der Landesversammlung der Deutschen
in Böhmen, Mähren und Schlesien die Geschichte der Minderheit nach
1945 und ihre Zukunftschancen.

Die Ausstellung war vom
3. bis zum 18. Dezember im Tschechischen Zentrum in München/Prinzregentenstraße
7 zu sehen.
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