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Veranstaltungen

 

6. April 2006
Hugo, das Delegationskind - Zeitzeugenveranstaltung mit Hugo Fritsch in Landau

Hugo Fritsch wurde am 9. Mai 1933 in Brünn (Brno) geboren. Im Alter von 12 Jahren mit seiner Familie aus Brünn vertrieben, verlor er im Laufe mehrerer Internierungen in tschechischen Sammellagern für Deutsche seine Eltern und seine beiden Geschwister und lebte dann von 1946-1948 in Prag, bevor er nach Deutschland übersiedeln konnte.

Sein Werk "Hugo, das Delegationskind" ist auf deutsch bereits in vier Auflagen (zuletzt Hufi-Verlag, Oberaudorf, 2006) sowie einmal auch in tschechischer Sprache erschienen (Bylo mi třináct, Nakl. Grafia, Plzeň 2004).

                           

Hugo Fritsch hat bereits mehrmals vor deutschem, österreichischem und tschechischem Publikum, u. a. auch in Schulen von seinem Schicksal berichtet. Ohne Haß, ohne Anklage oder Wertung erzählt er die Leidensgeschichte seiner Familie einfach so, wie er sie erlebt hat und wie sie war.

Am Gymnasium Landau/Isar fanden dazu am 6.April im Rahmen des Schulunterrichts zwei Veranstaltungen statt. In seiner Einführung ging Dr. Wolfgang Schwarz auf die Vorgeschichte von Flucht und Vertreibung und die nationalen Konflikte zwischen Deutschen und Tschechen im 19. und 20. Jhd. ein. Anschließend las Hugo Fritsch mehrere Passagen aus einem Buch. Die Schüler mehrerer 10. Klassen beteiligten sich rege an der abschließenden Diskussion, manche unter ihnen erinnerten sich dabei, selbst Großeltern zu haben, die ihre familiären Wurzeln in Böhmen oder Mähren hatten.

 

Hugo Fritsch während seiner Lesung aus seinem

Buch Hugo, das Delegationskind in Landau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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