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Auf Vermittlung des Kulturreferenten im
Adalbert Stifter Verein München konnte die Ausstellung Die
Geschichte der Künischen Freibauern im Böhmerwald - der königliche
Hwozd (Grenzwaldes) in mehreren bayerischen Orten
gezeigt werden. Die „Künischen“ waren direkt dem König oder Kaiser
untertan, rodeten die Wälder und hatten das so gewonnene Land gegebenenfalls
zu verteidigen. Als freie Bauern waren sie bis 1848 mit einer Reihe
von Privilegien und Sonderrechten, etwa der freien Gerichtsbarkeit,
ausgestattet.
22 große Tafeln mit Texten,
Bildern und Karten informieren über Leben und Handwerk der Bewohner,
über die Privilegien der Königlichen Freibauern und den geschichtlichen
Werdegang der acht Gerichtsbezirke, in die der „Hwozd“ eingeteilt
war. Eine Ausstellungseinheit ist verschwundenen Kirchenbauten der
Region gewidmet.
Die von Josef
Steiner, Klattau, und dem Verein Der Königliche
Grenzwald (Královský hvozd) erarbeitete Ausstellung ist
durchgehend zweisprachig deutsch-tschechisch angelegt.
Bei der Eröffnung am 27.4.
in Neukirchen/Hl. Blut spielte die Musikgruppe Pošumavská
Dudacká Muzika (Böhmerwald-Dudelsack-Musik, siehe Bild
oben) aus Strakonice. Gleichzeitig mit dieser Ausstellung wurde
noch eine weitere Ausstellung eröffnet: Pavel Scheufler präsentiert
darin die "Ältesten Fotografien des Böhmerwalds".
Hier
gehts zum Wallfahrtsmuseum Neukirchen/Hl. Blut >>
Die Eröffnung der Ausstellung
im Alten Rathaus in Viechtach fand am 22. September
2005 um 19 Uhr statt. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Georg
Bruckner gab Josef Steiner, Initiator der Ausstellung, eine kurze
Einführung.
Am 9.01.2006 wurde die
Ausstellung im Rathaus Roding eröffnet und ist dort bis zum 3.02.
zu sehen.
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