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Veranstaltungen

 

22.9.-31.12.2005
Ausstellung "Geschichte der Künischen Freibauern im Böhmerwald"

Auf Vermittlung des Kulturreferenten im Adalbert Stifter Verein München konnte die Ausstellung Die Geschichte der Künischen Freibauern im Böhmerwald - der königliche Hwozd (Grenzwaldes) in mehreren bayerischen Orten gezeigt werden. Die „Künischen“ waren direkt dem König oder Kaiser untertan, rodeten die Wälder und hatten das so gewonnene Land gegebenenfalls zu verteidigen. Als freie Bauern waren sie bis 1848 mit einer Reihe von Privilegien und Sonderrechten, etwa der freien Gerichtsbarkeit, ausgestattet.

22 große Tafeln mit Texten, Bildern und Karten informieren über Leben und Handwerk der Bewohner, über die Privilegien der Königlichen Freibauern und den geschichtlichen Werdegang der acht Gerichtsbezirke, in die der „Hwozd“ eingeteilt war. Eine Ausstellungseinheit ist verschwundenen Kirchenbauten der Region gewidmet.

Die von Josef Steiner, Klattau, und dem Verein Der Königliche Grenzwald (Královský hvozd) erarbeitete Ausstellung ist durchgehend zweisprachig deutsch-tschechisch angelegt.

    

Bei der Eröffnung am 27.4. in Neukirchen/Hl. Blut spielte die Musikgruppe Pošumavská Dudacká Muzika (Böhmerwald-Dudelsack-Musik, siehe Bild oben) aus Strakonice. Gleichzeitig mit dieser Ausstellung wurde noch eine weitere Ausstellung eröffnet: Pavel Scheufler präsentiert darin die "Ältesten Fotografien des Böhmerwalds".

Hier gehts zum Wallfahrtsmuseum Neukirchen/Hl. Blut >>

Die Eröffnung der Ausstellung im Alten Rathaus in Viechtach fand am 22. September 2005 um 19 Uhr statt. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Georg Bruckner gab Josef Steiner, Initiator der Ausstellung, eine kurze Einführung.

Am 9.01.2006 wurde die Ausstellung im Rathaus Roding eröffnet und ist dort bis zum 3.02. zu sehen.

 

 


 

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