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Dresden, Villa der Brücke-Most-Stiftung,
Reinhold-Becker-Str. 5
Beginn: 14 Uhr (vorrangig
für eingeladene Schulklassen)
Eine Veranstaltung
in Kooperation mit der Brücke-Most-Stiftung Dresden
Elfriede Wojaczek-Steffke
wurde 1931 geboren und wuchs im nordmährischen Stachenwald (Stachovice)
auf. Ihr Buch schildert ihre Erinnerungen in Prosa und aus dem Blickwinkel
eines Jugendlichen. Das alltägliche Leben in dem Gebirgsdörfchen,
die Kriegsereignisse und die spätere Vertreibung ihrer Familie nach
dem Zweiten Weltkrieg sind ebenso Gegenstand der Erzählung wie der
schwere Neuanfang in der sowjetischen Besatzungszone, der späteren
DDR. Das Buch endet im Jahr 1952.

Die Autorin bedient kein
Vertreibungs-Klischee, weist keine Schuld zu. Sie erzählt mit Wehmut,
aber ohne Bitterkeit. Ihr Buch erschien inzwischen auch in tschechischer
Sprache. Als Schriftstellerin sieht sich die pensionierte Tierärztin
dennoch nicht. Sie meint lediglich, dass jeder mit seiner kleinen
Geschichte der großen Geschichte Antwort zu geben hat.
Elfriede Wojaczek-Steffke studierte später Tiermedizin und arbeitete
bis 1972 als Tierärztin. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und
lebt in Berlin. |