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Veranstaltungen

 

Do, 27. September 2007

Elfriede Wojaczek-Steffke: Vom geliebten zum gelobten Land. Erinnerungen an die mährische Heimat. Benno-Verlag Leipzig 2001

Dresden, Villa der Brücke-Most-Stiftung, Reinhold-Becker-Str. 5

Beginn: 14 Uhr (vorrangig für eingeladene Schulklassen)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Brücke-Most-Stiftung Dresden

Elfriede Wojaczek-Steffke wurde 1931 geboren und wuchs im nordmährischen Stachenwald (Stachovice) auf. Ihr Buch schildert ihre Erinnerungen in Prosa und aus dem Blickwinkel eines Jugendlichen. Das alltägliche Leben in dem Gebirgsdörfchen, die Kriegsereignisse und die spätere Vertreibung ihrer Familie nach dem Zweiten Weltkrieg sind ebenso Gegenstand der Erzählung wie der schwere Neuanfang in der sowjetischen Besatzungszone, der späteren DDR. Das Buch endet im Jahr 1952.

Die Autorin bedient kein Vertreibungs-Klischee, weist keine Schuld zu. Sie erzählt mit Wehmut, aber ohne Bitterkeit. Ihr Buch erschien inzwischen auch in tschechischer Sprache. Als Schriftstellerin sieht sich die pensionierte Tierärztin dennoch nicht. Sie meint lediglich, dass jeder mit seiner kleinen Geschichte der großen Geschichte Antwort zu geben hat.

Elfriede Wojaczek-Steffke studierte später Tiermedizin und arbeitete bis 1972 als Tierärztin. Sie ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Berlin.

 

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