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Veranstaltungen (Archiv 2002)

 

 - Zur Ausstellung "Der Fotograf Werner Neumeister" im September 2002 -

 

Werner Neumeister,

    1926 in Meißen geboren, kehrte als Einziger seiner Familie 1946 aus russischer Gefangenschaft in das zerstörte Dresden zu seiner Mutter zurück. Nach schwerer Krankheit begann er dort das Studium der Malerei, das er in Berlin fortsetzte. Als er immer wieder bei Fotowettbewerben Preise gewann, wandte er sich dieser Kunst zu.

     Nach seiner Heirat mit der Violinistin Maryse Levy übersiedelte er nach München, wo seine drei Söhne geboren wurden.

 

Reisen für den Verlag Merian führten ihn durch ganz Europa. Es begann eine ständig wachsende Zusammenarbeit mit zahlreichen Kunstverlagen, so Prestel, Callwey und Süddeutscher Verlag in München, Rembrandt in Berlin, Dumont in Köln u.a.

Aus den verschiedenen Ausstellungskatalogen, an denen er durch neue Aufnahmen mitwirkte, sei das Werk über den bayerischen „Märchenkönig“ Ludwig II. hervorgehoben, das zu einer Mitarbeit bei der Bayerischen Schlösserverwaltung führte.

Werner Neumeister wurde besonders durch seine Musikerporträts – Dirigenten, Solisten, Orchester – bekannt, die er für die deutsche Grammophon-Gesellschaft schuf. Es kam zu einer ständigen Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk, den Münchner Philharmonikern und der Bayerischen Staatsoper. Er begleitete Ensembles in Europa und Übersee. Plattenumschläge tragen seine „Handschrift“ in den Aufnahmen der Künstler.

Eine Wanderausstellung seiner Musikerporträts wurde in der Kölner Philharmonie, im Gasteig in München, im Altstädter Rathaus in Prag und nach seinem Tode 1997 in der Berliner Philharmonie, begleitet von einem großformatigen Katalog, gezeigt.

Der älteste Sohn, Michel Neumeister, führt das Atelier weiter.


 

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