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Reisen für den Verlag Merian
führten ihn durch ganz Europa. Es begann eine ständig wachsende
Zusammenarbeit mit zahlreichen Kunstverlagen, so Prestel, Callwey
und Süddeutscher Verlag in München, Rembrandt in Berlin, Dumont
in Köln u.a.
Aus den verschiedenen Ausstellungskatalogen,
an denen er durch neue Aufnahmen mitwirkte, sei das Werk über den
bayerischen „Märchenkönig“ Ludwig II. hervorgehoben, das zu einer
Mitarbeit bei der Bayerischen Schlösserverwaltung führte.
Werner Neumeister wurde besonders
durch seine Musikerporträts – Dirigenten, Solisten, Orchester –
bekannt, die er für die deutsche Grammophon-Gesellschaft schuf.
Es kam zu einer ständigen Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk,
den Münchner Philharmonikern und der Bayerischen Staatsoper. Er
begleitete Ensembles in Europa und Übersee. Plattenumschläge tragen
seine „Handschrift“ in den Aufnahmen der Künstler.
Eine Wanderausstellung seiner
Musikerporträts wurde in der Kölner Philharmonie, im Gasteig in
München, im Altstädter Rathaus in Prag und nach seinem Tode 1997
in der Berliner Philharmonie, begleitet von einem großformatigen
Katalog, gezeigt.
Der älteste Sohn, Michel
Neumeister, führt das Atelier weiter.
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