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Veranstaltungen (Archiv)

 

Sa, 15. Oktober 2005

Adalbert-Stifter-Preis 2005

für Schriftsteller und Übersetzer Mitteleuropas

in Passau

Der Adalbert-Stifter-Preis für Schriftsteller und Übersetzer Mitteleuropas, der anlässlich des 200. Geburtstags von Adalbert Stifter zum ersten Mal vergeben wird, zeichnet Autoren und Übersetzer aus, die ein besonderes Gespür für die Veränderungen der mitteleuropäischen Länder zeigen. Veranstalter des Preises ist der Adalbert Stifter Verein. Die Jury bildeten Michael Frank, Süddeutsche Zeitung (Wien), Karl-Markus Gauß, Literatur und Kritik (Salzburg),

   Andrzej Stasiuk

Ludwig Hartinger, Lektor und Übersetzer (Salzburg/Ljubljana), Dr. Walter Münz, Bayerischer Rundfunk (München), Dr. Christa Rothmeier, Übersetzerin und Bohemistin (Wien) sowie Dr. Peter Becher, Adalbert Stifter Verein (München).

Der polnische Schriftsteller Andrzej Stasiuk und der tschechische Übersetzer Radovan Charvát erhalten die mit 5000 € dotierten Hauptpreise. Die mit 1500 € dotierten Förderpreise gehen an die deutsche Schriftstellerin kroatischer Herkunft Marica Bodrožić und den österreichischen Autor und Übersetzer Leopold Federmair.

    Radovan Charvát

Andrzej Stasiuk: 1960 in Warschau geboren und dort aufgewachsen, 1981 Gefängnis wegen Wehrdienstverweigerung, 1986 Übersiedlung in die Beskiden, wo er mit seiner Frau Monika Sznajderman den Verlag Czarne leitet. Literarisches Debüt 1992 mit dem Erzählband „Die Mauern von Hebron“ (dt. 2003). Weitere Publikationen (Auswahl): „Die Welt hinter Dukla“ (dt. 2000), „Neun“ und „Galizische Geschichten“ (dt. 2002), Das Flugzeug aus Karton“ (dt. 2004), „Unterwegs nach Babadag“ (dt. 2005).

 

Radovan Charvát: Geboren 1948 in Prag, seit 1985 Übersetzer aus dem Englischen und Deutschen, u.a. von Sherwood Anderson, Sten Nadolny und Patrick Roth und Robert Walser. Letzte Übersetzungen: Victor Klemperer: Tagebücher 1933-45; Thomas Bernhard: Die Verstörung (2003); W.G. Sebald: Die Ausgewanderten (2004).

  Marica Bodrožić mit Horst Löffler

Marica Bodrožić: Geboren 1973 in Zadvarje, Dalmatien, 1983 Übersiedlung nach Deutschland. Zur Zeit Stadtschreiberin von Bordeaux. Publikationen: Tito ist tot. Erzählungen (2002). Der Spieler der inneren Stunde. Roman (2005).

 

Leopold Federmair : Geboren 1957 in Wels, Oberösterrreich, seit 1993 freiberuflicher Schriftsteller und Übersetzer, lebt zur Zeit in Japan. Letzte Publikation: Adalbert Stifter und die Freuden der Bigotterie (2005). Zuletzt übersetzte Autoren: Michel Deguy, Francis Ponge, José Emilio Pacheco, Rodolfo Walsh.

Stellvertretend für Leopold Federmayr nahm den Preis Arno Kleibel entgegen.


 

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