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Wichtiger Hinweis: die neue Website des Adalbert Stifter Vereins finden Sie hier: www.stifterverein.de

Projekte

 

Ausstellungen

Alle Ausstellungen können nach Rücksprache - soweit nicht anderweitig vergeben - ausgeliehen werden!

 

Stifter-Kontexte                                                                   

Zum Gebrauchswert eines Klassikers

Ausstellung anläßlich des Adalbert Stifter Jahres 2005

Hier wird das ganze Spektrum der Rezeption dargestellt: von ideologischen Interpretationen bis zu populären Zitatensammlungen, von Zeichnungen und Denkmälern bis zu Preisen, Vereinen und Straßennamen.

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Grenze zwischen Zeit und Ewigkeit                            

Historische Friedhöfe der Deutschen in Böhmen, Mähren und Schlesien

Anknüpfend an seine Ausstellung "Jüdische Friedhöfe in Böhmen und Mähren" (1997) zeigt der Adalbert Stifter Verein verlassene Friedhöfe der früheren deutschen Bevölkerung, die noch heute im Grenzgebiet der Tsche-chischen Republik zu finden sind. 27 Fotografen, zumeist aus Tschechien, beteiligten sich an der Austellung. Ihre Aufnahmen lassen Ausstrahlung und Faszination dieser seltsamen Orte spüren, die bis in die Gegenwart ihre Wirkung entfalten – positiv!

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Musen an die Front!
Schriftsteller und Künstler

im Dienst der k.u.k. Kriegspropaganda 1914-1918

In der Ausstellung und der Begleitpublikation wird der bewußte oder unbe-wußte Anteil der Literatur und Kunst am Ersten Weltkrieg gezeigt. Dabei werden sowohl das Schwanken der Künstler und Intellekturellen zwischen Patriotismus und Pazifismus als auch ihr freiwilliges Engagement in Kriegs-sachen geschildert. In der Vielzahl der Namen sind ganz verschiedene Einstellungen zum Krieg zu erkennen, aber auch innerhalb einzelner Bio-graphien sind unterschiedliche Phasen und Wandlungen zu beobachten. Besondere Aufmerksamkeit wird in dieser Ausstellung den Schriftstellern und Künstlern aus Böhmen und Mähren.

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Plakate aus dem Ghetto Theresienstadt 1941-45

Auf 35 Tafeln sind Reproduktionen der selbstgestal-teten Plakate von Opernaufführungen, Kabarettvor-stellungen, klassischen und modernen Konzerten, Chorabenden und wissenschaftlichen Vorträgen zu sehen, die die Theresienstädter Häftlinge in der ausweglosen Situation des Konzentrationslagers angefertigt haben. Obwohl sie unter menschenunwürdigen Umständen da-hinvegetierten, fanden sie Zeit und Kraft für kulturelle Aktivitäten und setzten damit im Angesicht des Todes ein Zeichen gegen die Entmenschlichung. Dank der Vermittlung des Historikers Dr. Rudolf Wlaschek, Mönchengladbach, konnten diese deutschsprachigen Plakate erstmals öffentlich ausgestellt werden.

 

Der Fotograf Werner Neumeister
Aufnahmen aus Prag, Böhmen und Mähren

20 Jahre lang – von 1966 bis 1986 – teilten der Adalbert Stifter Verein und das Atelier Neumeister eine große Wohnung mit Büroräumen und Bibliothek für den Adalbert Stifter Verein sowie Atelier und Dunkelkammer für den Fotografen Werner Neumeister. In all den Jahren vertiefte sich die Zusam-menarbeit bei Ausstellungen oder Publikationen. Von Werner Neumeister konnte man lernen, neu und anders zu „sehen“.
Mit dem Thema der ersten Begegnung „Prag, Böhmen und Mähren“ versucht der Adalbert Stifter Verein dem Geheimnis des Künstlers und Freundes näher zu kommen, der 1997 verstorben ist – in dankbarer Erinnerung.

 

Verwehte Spuren
Deutschsprachige jüdische Schriftsteller aus Mähren

Mit der Ausstellung „Verwehte Spuren“ erinnert der Adalbert Stifter Verein an 25 deutschsprachige jüdische Autoren, die in den letzten zwei Jahrhun-derten in Mähren geboren wurden. Es werden Biographien und das litera-rische Werk von Schriftstellern dargestellt, die „im Schatten der Prager deutschen Literatur“ (Zdenék Mareček) stehen und heute, mit wenigen Ausnahmen, im Buchhandel und im Bewußtsein des Lesepublikums nicht präsent sind.

 

                                                                                 

                                         Michel: "Jetzt, Wenzel, reden wir Zwei einmal

                                                     miteinander .... "

                                         Wenzel: "Is schunn recht, aber nur böhmisch!"

                             

Gleiche Bilder – gleiche Worte 
Deutsche, Österreicher und Tschechen in der Karikatur 1848-1948

Wie man genau weiß, halten sich Bilder in unseren Gehirnen beständiger als Worte. Dies wird deutlich an der Karikatur. Diese Ausstellung illustriert ein Jahrhundert deutsch-tschechischer Nachbarschaft, wie sie sich in ihrer ver-zerrten Form in den satirischen und humoristischen Zeitschriften widerspie-gelt, wenn Entrüstung und Vorurteil den Zeichenstift und die Schreibfeder führen. Es wurden gleichermaßen deutsche, österreichische und tsche-chische Zeitschriften ausgewertet und solche Karikaturen ausgewählt, die eine Gegenüberstellung ermöglichten. Dabei wurden sowohl konkrete histo-rische Ereignisse als auch allgemeine Themen berücksichtigt.               


 

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